Name: Toscar
Anbaugebiet: Alicante
Rebsorten: Monastrell
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 4,14 Euro
Name: Toscar
Anbaugebiet: Alicante
Rebsorten: Monastrell
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 4,14 Euro
Name: Le Clos Millésime
Anbaugebiet: Aude, Frankreich
Rebsorten: Merlot, Carignan, Grenache, Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: JWD
Preis: ca. 5 Euro
Angenehm schlichtes Eti- und Bukett, ersteres kommt mit drei Worten aus, zweiteres mit leichten Frucht- und Gewürznoten. Recht trocken im Mund, einige gut abgerundete Tannine machen den Wein herb und nicht ganz gefällig im dritten Fünftel, aber mit langem, aromatischen Abgang. Insgesamt wirklich gut vinifiziert und sehr ausgewogen! Ein gutes Beispiel für einen gelungenen südfranzösischen Wein, nicht zu fruchtig, nicht zu stark ausgebaut, aber vollmundig und intensiv. Einfach und gut. So wie der Name.
Anbaugebiet: Mendoza
Rebsorten: Malbec, Cabernet Sauvignon, Merlot
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: war ein Mitbringsel
Preis: ?
Die Nase ist schön fruchtig, aber leicht unrund, und wird von zarten Obstlernoten, die ein wenig sprittig wirken, gestört. Daneben lassen sich Noten von unreifen Früchten wahrnehmen. Die Farbe ist dunkel und ein bisschen trübe. Auf der Zunge überzeugen starke Aromen (Kracher!). Daneben ist auch die Säure recht auffällig. Vegetative Noten, unreife Frucht (vielleicht Stachelbeere), Pflaume und eine leichte Bitterkeit sind auszumachen. Der Abgang ist lang anhaltend und durch die Säure geprägt.
Eigentlich ein ganz passabler Tropfen, der aber nicht jeden Geschmack treffen dürfte.
Name: Bordeaux Superieur
Anbaugebiet: Bordeaux
Rebsorten: Unklar
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Kaisers
Preis: 3,99
Der erste Schluck: Trübe, violette Farbe ohne Farbreflektionen. Nichtssagend im Bouquet. Der erste Eindruck: sauer, stumpf, es kommt kaum Geschmack an. Der Wein hinterlässt ein pelziges Gefühl auf der Zunge. Kein Nachhall, ein insgesamt eindimensionales Erlebnis. Zu Tiefkühlpizza kann er nichts kaputtmachen.
Am nächsten Tag: Die Säure hat sich etwas reduziert, der Wein hat geatmet. Jetzt kommen ein paar schwache Fruchtnoten und ein Nachhall von Gras oder grünem Holz an. Kann man trinken, denn es gibt keine Störgrößen. Superior ist an diesem Tropfen allerdings nichts. Empfiehlt sich, wenn Rotwein gebraucht wird, aber aus irgendwelchen Gründen nichts besonderes aufgemacht werden soll.
Name: Finca Sobreño Roble
Anbaugebiet: Toro
Rebsorten: Tinta de Toro (Tempranillo)
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Co-Operative (Oxford)
Preis: ca. 5,50 €
Frisch geöffnet zeigt der Wein zunächst wenig Blume. Der erste Schluck: kühl, frisch, etwas flach vielleicht, wenige Fruchtaromen. Allerdings: ausgeprägte Tannine, eine starke, aber angenehme Säurestruktur, man schmeckt das junge Holz, in dem er gelagert wurde. Schnell, schon während des ersten Glases, weiß der Wein zu überzeugen: ein trockener, frischer aber dennoch körperreicher Rotwein, der im letzten Drittel im Mund sehr aromatisch ist und einen langanhaltenden, akzentuierten Abgang hinterlässt. Zum Steak gibt er sich keine Blöße, lenkt nicht ab, die Flasche leert sich zusehends. Nach einigen Stunden an der Luft lässt er sich bei heftigem Schwenken auch ein paar Fruchtaromen entlocken, aber der Geschmack nach Tanninen und jungem Holz bleibt dominant. Ein sehr leckeres Schlückchen, das man gerne wieder trinkt.