Name: Circus
Anbaugebiet: Mendoza
Rebsorten: Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,49 Euro
Name: Circus
Anbaugebiet: Mendoza
Rebsorten: Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,49 Euro
Name: Barceló Blanco
Anbaugebiet: Kastilien
Rebsorten: Sauvignon Blanc
Jahrgang: 2009
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,60 Euro
Name: Le Clos Millésime
Anbaugebiet: Aude, Frankreich
Rebsorten: Merlot, Carignan, Grenache, Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: JWD
Preis: ca. 5 Euro
Angenehm schlichtes Eti- und Bukett, ersteres kommt mit drei Worten aus, zweiteres mit leichten Frucht- und Gewürznoten. Recht trocken im Mund, einige gut abgerundete Tannine machen den Wein herb und nicht ganz gefällig im dritten Fünftel, aber mit langem, aromatischen Abgang. Insgesamt wirklich gut vinifiziert und sehr ausgewogen! Ein gutes Beispiel für einen gelungenen südfranzösischen Wein, nicht zu fruchtig, nicht zu stark ausgebaut, aber vollmundig und intensiv. Einfach und gut. So wie der Name.
Name: Panarroz
Anbaugebiet: Jumilla
Rebsorten: Monastrell, Grenache, Syrah
Jahrgang: 2006
Wo gekauft: Vinos
Preis: 5,90 Euro
(Schwerer) Rotwein passt natürlich nicht zu allem, aber zu einem guten Stück Rind…
Die letzten Jahrgänge des Panarroz waren auch schon im Glas und so kann man ihn schon fast als alten Bekannten bezeichnen. Der 2006er ist schon teilweise ausverkauft. Warum dies so ist, soll hier beantwortet werden.
Die Farbe ist schön dunkel, die Nase nicht sehr aufdringlich, aber ziemlich stimmig, harmonisch und gefällig. Dominant, fast schon aufdringlich, ist das Gerüst aus Säure und Adstringenz. Vor allem ab dem dritten Fünftel wird die beinahe perfekte Frucht durch dieses Gerüst, das dazu leicht mehlig wirkt, überlagert. Die Fruchtnoten sind in ihrer Intesität nicht stark ausgeprägt, aber angenehm ist es, den Wein langsam über die Zunge gleiten zu lassen. Und wie angenehm… Die Weichheit, Komplexität und Stimmigkeit können dabei absolut überzeugen. Aber man will mehr: mehr Intensität, mehr Frucht im Abgang. Es fehlt die große Harmonie in der Gesamtschau. Der Ausgleich zur Dominanz der Adstringenz und nun vor allem der komplexen (tiefen?) Säure fehlt. Die ersten zwei Drittel sind dennoch wunderbar und daher sind auch die 590 Cent absolut ihr Geld wert.
Name: Finca Sobreño Roble
Anbaugebiet: Toro
Rebsorten: Tinta de Toro (Tempranillo)
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Co-Operative (Oxford)
Preis: ca. 5,50 €
Frisch geöffnet zeigt der Wein zunächst wenig Blume. Der erste Schluck: kühl, frisch, etwas flach vielleicht, wenige Fruchtaromen. Allerdings: ausgeprägte Tannine, eine starke, aber angenehme Säurestruktur, man schmeckt das junge Holz, in dem er gelagert wurde. Schnell, schon während des ersten Glases, weiß der Wein zu überzeugen: ein trockener, frischer aber dennoch körperreicher Rotwein, der im letzten Drittel im Mund sehr aromatisch ist und einen langanhaltenden, akzentuierten Abgang hinterlässt. Zum Steak gibt er sich keine Blöße, lenkt nicht ab, die Flasche leert sich zusehends. Nach einigen Stunden an der Luft lässt er sich bei heftigem Schwenken auch ein paar Fruchtaromen entlocken, aber der Geschmack nach Tanninen und jungem Holz bleibt dominant. Ein sehr leckeres Schlückchen, das man gerne wieder trinkt.
Name: Aroma Fresa
Anbaugebiet: Colchagua Valley, Chile
Rebsorten: Carmenère
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: JWD
Preis: 5,90€
Ersteindruck: Die erste Nase intensiv – fast künstlich. Der Eindruck schwächt sich ab. Beim ersten Schluck: Fruchtexplosion. Erdbeere, rote Beeren, teils denkt man auch an unreife Früchte, vielleicht sogar leicht grasige Noten. Intensiv und weich im Abgang. Leichte Lakritznoten verbleiben. Der Wein hallt nicht lange nach, hinterlässt aber eine harmonische Stimmung auf dem Gaumen. Eine schöne, tief-dunkelrote Farbe.
Nach ner Weile: Man trinkt sich schnell ein, der Wein macht Spaß. Durch Schwenken lassen sich die Aromen reaktivieren. Lecker! Leider scheint’s den Wein bei JWD nicht mehr zu geben. Beim direkten Weinvergleich baut der noch offene Vega Libre doch etwas ab. Der Preisunterschied scheint dennoch etwas zu hoch. 5,90 € sind doch recht viel für diesen Wein – aber man kann sich vorstellen, dass man ihn immer wieder mal gerne aufmacht. Eine Kiste davon im Keller, das wärs.
Am nächsten Tag: Knapp 20 Stunden nach dem Öffnen ist der Geschmack immer noch intensiv. Die frischen und fruchtigen Erdbeernoten weichen nun aber Aromen von älteren, leicht matschig gewordenen Erdbeeren, der Geruch erinnert an Pflaumenwein.