Name: Circus
Anbaugebiet: Mendoza
Rebsorten: Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,49 Euro
Name: Circus
Anbaugebiet: Mendoza
Rebsorten: Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,49 Euro
Name: Baron Philippe de Rothschild
Anbaugebiet: Languedoc-Roussillon
Rebsorten: Cabernet-Sauvignon
Jahrgang: 2008
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 7,15 Euro
Name: Toscar
Anbaugebiet: Alicante
Rebsorten: Monastrell
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 4,14 Euro
Name: Delheim
Anbaugebiet: Südafrika
Rebsorten: Pinotage, Muscat de Frontignan
Jahrgang: 2010
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 6,80 Euro
Name: Pauser Classic Riesling
Anbaugebiet: Rheinhessen
Rebsorten: Riesling
Jahrgang: 2009
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 6,90 Euro
Name: Barceló Blanco
Anbaugebiet: Kastilien
Rebsorten: Sauvignon Blanc
Jahrgang: 2009
Wo gekauft: Vinexus
Preis: 5,60 Euro
Name: Marqués de Ballestar Reserva
Anbaugebiet: Cariñena, Spanien
Rebsorten: Garnacha, Tempranillo
Jahrgang: 2005
Wo gekauft: Kaiser’s
Preis: 4,44 Euro
Ein Cariñena ohne Carignan, aber dafür mit ordentlich Garnacha drin, wie man an der undurchsichtigen Farbe sieht. Die Nase ist etwas zurückhaltend, jedoch fein, mit zarter Frucht und Anklängen von Himbeeren. Der venöse Saft ist am Anfang noch recht angenehm mit einem Hauch Sauerkirsch, in der Mitte dann aber stark unharmonisch und rauh, kernig und leicht sauer. Aromen durchdringen all dies kaum. Na na na, eine solch ungehobelte Art will gar nicht so recht mit der netten Nase zusammengehen. Dann drängt es den aufgewirbelten Staub hinunter und es bleibt ein etwas längerer Nachhall, der aber leider an die negativen Seiten erinnert. So will keine Freude aufkommen. Nase und Zungenspitze finden trotzdem Gefallen an dem Tropfen, insgesamt aber nicht mehr ganz mein Geschmack.
Solo keine Empfehlung von meiner Seite, vielleicht etwas für den ambitionierten (Zigarren- oder Pfeifen-) Raucher.
Name: Vinha do Foral
Anbaugebiet: Setúbal, Portugal
Rebsorten: Fernão Pires
Jahrgang: 2009
Wo gekauft: JWD
Preis: 4,95 Euro
Zum Wolfsbarsch in Folie heute ein junger Portugiese, oder vielleicht eine junge Portugiesin, denn dieser Vinho kommt (warum eigentlich?) als Vinha daher. Sehr harmloses Bukett, angestrengtes Schnüffeln ergibt einige Frucht- und Blütentöne, wie ein zurückhaltendes Parfum. Zurückhaltend auch im Geschmack, frisch und leicht, etwas Zitrone, Orange, wohl auch ein wenig Honig. Hellgelb bis weiß übrigens auch die Farbe dieses recht unscheinbaren, aber leckeren und erfrischenden Sommerweines ohne große Akzente und ohne viel Tiefgründigkeit.
Ji Ye sagt: Lecker.
Name: Le Clos Millésime
Anbaugebiet: Aude, Frankreich
Rebsorten: Merlot, Carignan, Grenache, Cabernet Sauvignon
Jahrgang: 2007
Wo gekauft: JWD
Preis: ca. 5 Euro
Angenehm schlichtes Eti- und Bukett, ersteres kommt mit drei Worten aus, zweiteres mit leichten Frucht- und Gewürznoten. Recht trocken im Mund, einige gut abgerundete Tannine machen den Wein herb und nicht ganz gefällig im dritten Fünftel, aber mit langem, aromatischen Abgang. Insgesamt wirklich gut vinifiziert und sehr ausgewogen! Ein gutes Beispiel für einen gelungenen südfranzösischen Wein, nicht zu fruchtig, nicht zu stark ausgebaut, aber vollmundig und intensiv. Einfach und gut. So wie der Name.
Name: Premier Cru – Les Peuillets
Anbaugebiet: Burgund, Frankreich
Rebsorten: Pinot Noir
Jahrgang: 2006
Wo gekauft: großer französischer Supermarkt
Preis: ca. 10 Euro
Zunächst herrscht Unklarheit über die Herkunft des Weins. Beim Winzer gekauft oder im Supermarkt? Wohl doch eher im Supermarkt, denn das Herkunftsdorf war nicht angefahren worden. Zum Wein: recht helle, durchscheinende rote Farbe, trotz des Alters von vier Jahren. In der Nase: leichte Störeinflüsse, der Wein riecht ein wenig unreif, mit Grasnoten und frischen Pflanzen. Im Mund geht der Wein sehr angenehm rein, schmeckt süffig und gefällig, ohne lieblich oder kantenlos zu werden. Das Schlückchen hätte alles, was ein guter Zechwein braucht, aber darüber hinaus hat der Wein einen angenehmen Abgang und bleibt noch eine Weile im Rachen präsent. Aromen treten kaum zutage, und der Wein hat ein schwaches Fruchtgerüst (“gewässerte Kirschkerne”), aber das ist auch gut so, denn starke Aromen würden die Süffigkeit und die Leichtigkeit des Weins wohl zunichte machen. Trotz dieser Defizite ist der Wein nicht langweilig und eindimensional. Alles in allem eine angenehme Bouteille, die zwar kein burgundisches Schwergewicht darstellt, sich aber in kürzester Zeit geleert und zufriedene Gesichter hinterlassen hat.
Anna sagt: feminines Etikett.
Ji Ye sagt: Leicht und schmeckt wie Pflanzen.